Statistik-Rückblick Saison 2022/2023

Mit vielen Zahlen und Statistiken blicken wir noch einmal auf die abgelaufene Saison der Bundesliga- und Oberliga-Mannschaft zurück.


TSV Egger Glas Hartberg: Ein schwieriges Jahr mit gutem Ausgang. Unsere Blau-Weißen überwinterten als Tabellenletzter, es folgte der Trainerwechsel von Klaus Schmidt auf Markus Schopp und im Frühjahr zeigte der TSV ein ganz anderes Gesicht. Die Erfolge stellten sich ein und so konnte vier Runden vor Schluss souverän der Klassenerhalt fixiert werden. Das ganz große Ziel war erreicht. Die Saison wurde auf dem 10. Platz (punktegleich mit dem 9. – Rückreihung wegen des direkten Duells) beendet. Neun Siege wurden eingefahren (die zweitwenigsten in der TSV-BL-Historie, aber um zwei mehr als in der Vorsaison). Einen großen Unterschied gab es aber zwischen Herbst und Frühjahr. Denn 6 der 9 Saisonsiege wurden im Jahr 2023 eingefahren. Punkte sammelte man in Summe gleich viele wie im Vorjahr, 33 Punkte. (20/21: 47, 19/20: 42, 18/19: 35). In der abgelaufenen Saison erzielte der TSV im Saisonvergleich die zweitwenigsten Treffer (39; in den Vorjahren: 43, 38, 52, 48), kassierte 56 Gegentore (21/22: 47, 20/21: 48, 19/20: 74, 18/19: 66). Zuhause fühlten sich unsere Blau-Weißen etwas wohler: 5 Siege, 3 Remis. Auswärts: 4 Siege, 3 Remis.

Nach wie vor sucht Hartberg den spielerischen Weg zum Erfolg, der in allen vier Jahren bislang den Erfolg – manchmal früher, manchmal später – brachte. Der Torschützenkönig kam in dieser Saison von Rapid, Guido Burgstaller (21 Tore). Dario Tadic und Donis Avdijaj waren mit je sieben Treffern die besten TSV-Saisontorschützen. Die 39 TSV-Volltreffer wurden von 12 verschiedenen Spielern erzielt. Dominik Frieser, Dario Tadic und Donis Avdijaj teilen sich die Krone der besten Hartberger Assistgeber (jeweils 5). Bei den Scorerpunkten waren Dario Tadic (12) und Donis Avdijaj (12) ebenfalls an der Klubspitze. Das 500. Tor der Saison erzielte wie im Vorjahr ein Hartberger: Heuer Mamadou Sangare, im Vorjahr Noel Niemann.

Rene Kriwak (17x) wurde am öftesten ein- und Dario Tadic (11x) am häufigsten ausgewechselt. 32 verschiedene Spieler (in der Vorsaison 30) wurden eingesetzt. Das TSV-Dauerbrenner-Trio war Jürgen Heil (2.462 min), Tobias Kainz (2.265 min) und Dominik Frieser (2.218 min). Wobei Tobi Kainz mit 31 Einsätzen die meisten hatte. Kein TSV-Spieler stand in jedem der 32 Saisonspiele am Feld. Das Durchschnittsalter lag bei 25,1 Jahren und war damit deutlich jünger als in der Vorsaison (27,6). Die Einsatzminuten der Österreicher lagen bei 71% (drittbester Liga-Wert hinter Rapid und Altach). Die längste Siegesserie war heuer eine Kopie aus dem Vorjahr, dauerte nur zwei Runden, diese waren aber exakt dieselben: Spieltag 28-29, die längste ungeschlagene Serie dauerte sechs Runden (24-29). Ebenso die längste sieglose Serie (12-16 inkl. Nachtragspartie). Serienmeister Salzburg, Austria Klagenfurt und Aufsteiger Austria Lustenau konnten vom TSV in der Bundesliga noch nie besiegt werden. Gegen Ried, wo vor der Saison auch noch nie ein BL-Sieg gelang, gewann der TSV alle vier Saisonduelle! Den größten Erfolg gab es am 6. Mai 2023. Mit dem 5:0-Heimsieg gegen Tirol durfte man den höchsten Sieg in der Bundesliga bejubeln. Im Finaldurchgang sammelte unsere Mannschaft 15 Punkte (2022: 11, 2021: 18, 2020: 13, 2019: 9).

Lukas Fadinger wurde von den Hartbergern am öftesten gefoult (58x), Jürgen Heil beging die meisten Fouls (50), hatte aber auch die meisten Tacklings (64) aus Hartberger Sicht. Die Schiedsrichter zeigten den TSV-Akteuren 70x Gelb (Liga-Mittelfeld; Heil 8x) und nur 2x Rot (drittbester Wert). Beide rote Karten wurden uns von Julian Weinberger gezeigt und jeweils noch vor der 20. Minute. 1.150 Pässe spielte Jürgen Heil (Klub-Passkönig). Die meisten Flanken und Ecken im TSV-Lager schlug Tobias Kainz (76, im Vorjahr noch 134). Unsere Mannschaft kassierte die meisten Gegentor in den Schlussphasen (15 im Zeitraum 31.-45.+ min., 12 im Zeitraum 76.-90.+ min). Raphael Sallinger konnte knapp 70% der Torschüsse abwehren (ligaweit Platz vier). Mario Sonnleitner weist wie im Vorjahr die meisten klärenden Aktionen der Hartberger auf.

Im Sky Player Index setzte sich Keito Nakamura vor Guido Burgstaller und Ex-Hartberger Mandi Fischer als Spieler der Saison durch. Die Top-3 Hartberger laut Index waren Jürgen Heil (46.), Raphael Sallinger (48.) und Ruben Providence (70.). Im Schnitt kamen erneut mehr als 2.500 Zuseher pro Spiel in die Profertil Arena, DANKE für eure Treue und Unterstützung!

Statistiken über Statistiken, am Ende zählt nur dass, was herauskommt: Minimalziel Klassenerhalt erreicht, WIR SIND BUNDESLIGA und freuen uns auf auf Kapitel Nummer sechs…

FSC Hochegger Dächer Eggendorf / Hartberg Amateure: Es ist geschafft! Unsere zweite Mannschaft holte souverän die Meisterschaft in der Oberliga Süd-Ost und verabschiedet sich somit in die Steirische Landesliga. In 26 Spielen gab es satte 22 Siege und 3 Remis für die junge Truppe von Erfolgstrainer Markus Karner. Eine einzige Niederlage musste hingenommen werden. Das unfassbare Torverhältnis untermauert die Saison-Dominanz. 108 (!) erzielte Tore und nur 34 Gegentore sind jeweils Liga-Bestwert. Diese Torquote ergibt einen Schnitt von mehr als vier Treffer pro Spiel. 18 verschiedene Torschützen trafen das Runde ins Eckige, dabei stach ein Quintett heraus. Bester Torschütze trotz Verletzungspause war Fabian Wilfinger mit 16 Toren (Platz zwei in der Liga-Schützenliste). Dahinter folgten Jürgen Lemmerer (14), Jakob Kolb (12), Matthias Postl (12), Can Kisa (11). Gratulation zu einer überragenden Saison und zum verdienten Meistertitel!

Fotos: GEPA pictures | TSV Hartberg